In Kürze
Die Pensionskasse des Bundes (PKB) hat seit Beginn der achtziger Jahre mit grossen Problemen in den Bereichen Führung und Organisation, EDV und Finanzen zu kämpfen. Ein funktionierendes EDV-System steht für die Betreuung der 110'000 Mitglieder bis heute nicht zur Verfügung. Gegenwärtig weisen noch ca. 40'000 Versichertendossiers Mängel auf, ca. 25'000 davon sind schwierige Fälle. Die Rechnung ist seit 1988 von der Eidgenössischen Finanzkontrolle nicht mehr als ordnungsgemäß befunden worden. Millionenbeträge können buchhalterisch nicht belegt werden. Nach langen Jahren mit zu wenig Personal, vor allem zu wenig qualifiziertem, weist die PKB heute einen vergleichsweise hohen Personalbestand auf. Wiederholte Zusicherungen des früheren Vorstehers des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD), die Probleme würden innert Frist gelöst, wurden nicht eingehalten. Es lässt sich heute angesichts der mangelhaften Datenlage sowie des schlechten Zustandes der Buchhaltung nicht sagen, wie hoch die eingetretenen Schäden sind. Die Hauptverantwortung für das Debakel in der PKB tragen der frühere Chef des EFD sowie die beiden früheren Direktorinnen der Eidgenössischen Versicherungskasse, zu der die PKB gehört.
(Quelle: Abstract Schlussbericht PUK)
Mitglieder
Nationalrat:
Simon Epiney (Vizepräsident), Ruedi Baumann, Max Dünki, Ursula Leemann, Hermann Weyeneth
Ständerat:
Fritz Schiesser (Präsident), Hans Bisig, Jean Cavadìni, Paul Gemperli,Gian-Reto Plattner
Berichte
Chronologie / Wortprotokolle
Entwurf 1
Bundesbeschluss über die Einsetzung von parlamentarischen Untersuchungskommissionen zur Abklärung von Organisations- und Führungsproblemen bei der Pensionskasse des Bundes (PKB)
Entwurf 2
Bericht vom 7. Oktober 1996 der parlamentarischen Untersuchungskommission (BBl 1996 V, 153)